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Blog Freitag, 25/01/13. Letzte Woche wurde ich wegen eines Businessportraits für einen Internetauftritt gebucht. Grundsätzlich muss man hier immer unterscheiden, ob vollkommen neue Fotos gemacht werden sollen oder sich das neue Bild harmonisch in die alte Internetseite einfügen soll. Das ganze muss zusammen passen und wird indviduell mit dem Kunden besprochen. Am Ende soll das Foto einen echten Mehrwert haben und die Zielgruppe des Kunden direkt ansprechen. Insgesamt hat das Shooting beim Kunden zu Hause bei einem Kaffee in entspannter Atmosphäre 2 Stunden gedauert. Benutzt wurde ein mobiler Studio-hintergrund, 2 einfache Aufsteckblitze und eine 50 cm Octabox. Fotografiert wurde mit Canon Eos 5 D Mk II + 50 mm 1,2 bei Blende 2,2, ISO 160 und einer Belichtungszeit von 1/160. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Montag, 24/12/12. Dieses Jahr bin ich nicht dazu gekommen jeden Monat etwas zu schreiben. 2013 poste ich wieder regelmäßig neue Bilder - versprochen. Vorraussichtlich gibt es bis Mitte Februar noch einige England updates aus 2012. Ich wünsche Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! ![]() Freitag, 30/11/12. Mitte November habe ich kurzfristig noch einen neuen Bannerschleppauftrag von der Dohle GmbH & Co KG aus Siegburg erhalten. Zur Neueröffnung eines Hit Supermarktes sollte ich in Bad Homburg bei Frankfurt 20 Std. Luftwerbung fliegen, um diese Jahreszeit eine echte Herausforderung. Unten zeige ich Euch nur die schönen Bilder, das sind die Momente, Augenblicke, die einen die ganze Mühe vergessen lassen. Die richtig fiesen Fotos von dem schlechten Wetter unterwegs zeige ich Euch lieber nicht, die wollt ihr gar nicht sehen ;-) Morgens auf dem Weg nach EDFZ Mainz Finthen hat der Fernsehturm in Koblenz immer aus den Wolken raus geschaut und Abends auf dem Weg nach Hause durchs Rheintal war es umgekehrt, da war die Spitze in den Wolken, es war also nicht besonders toll zum Fliegen. Bild Nr. 7/8/9: Eisige Temperaturen draußen ... Während ich heißen Kaffee trinke, schön gemütlich in der D-MHEI sitze und die Heizung noch etwas wärmer stelle, ist es den Kranichen zu kalt geworden. Sie fliegen nach Süden. Auf Bild 9 der Flughafen Frankfurt mit dem Kontrollturm der Flugsicherung rechts im Hintergrund. Ich informiere den Controller, dass gleich unangemeldeter "low level" Verkehr vorbei kommt, begleite die schönen Vögel noch etwas neidisch bis zum Main und muss dabei an Amy und die Wildgänse denken :-) ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Montag, 27/08/12. Der heißeste Tag des Jahres mit über 37° war letzten Samstag. Ich habe an diesem Tag die standesamtliche Hochzeit von Kati + Maik in Andernach fotografiert. Vielen Dank Euch beiden! ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Freitag, 17/08/12. Vor meinem Urlaub habe ich einen neuen Luftbildjob von der Soendgen Keramik GmbH in Ahrweiler rein bekommen. Bis zum Urlaub war das Wetter hier in Deutschland nicht mehr so toll. Der August wurde dann doch noch richtig schön. Also Badehose an, am Flieger die Tür ausgebaut und mit T-Shirt und Sonnenbrille die Fotos für den Kunden gemacht. Der Kunde war mit den Fotos sehr zufrieden. ![]() Dienstag, 14/08/12. In der ersten Augustwoche war ich mit der Dynamic in England. Einem Kumpel hatte ich letztes Jahr versprochen, dass wir auf die Scilly Inseln fliegen. Ursprünglich wollte ich über die Azoren auf die Bermudas aber nachdem ich bei Google Earth die Flugstrecke nachgemessen hatte, fiel mir wieder ein, dass die Leute bei Aerospol vergessen haben, im Flieger den 250 Liter Zusatztank und ein Trägheits-naviagationssystem einzubauen. Das ist aber jetzt eine andere Geschichte ;-) Es ging wie üblich an Brüssel vorbei nach Calais, Anschließend über Dover nach Headcorn, wo ich einen Fliegerkameraden in Le On Solent bei Southampton anrief, bei dem wir Abends übernachten wollten. Am nächsten Tag flogen wir auf die Isle of Wight und weiter nach Dunkeswell, wo wir das erste mal unser Zelt direkt neben dem Flieger aufschlugen. Das Wetter war miserabel und am nächsten Tag schafften wir es dann endlich bis nach Perranporth an die Küste von Cornwall. Dort legen wir wieder einen Zwischenstop ein. Das Wetter wurde wieder besser, wir flogen an der englischen Westküste entlang über Lands End auf´s Meer hinaus und die letzten 3 Tage verbrachten wir bei herrlichem Sommerwetter am Strand von Tresco und St. Mary´s. Wir machten eine Bootstour, liehen uns Fahrräder und besuchten the Abbey Garden. Am vorletzten Tag sind wir noch nach Bishop Rock raus geflogen, dass ist der westlichste Punkt Mitteleuropas, die kleinste bebaute Insel der Welt, danach kommt nichts mehr, nur noch Wasser und irgendwann Amerika. Auf dem Rückflug haben wir bei Shoreham noch einmal getankt und sind über die Route Dover, Calais, Liege´wieder nach Hause geflogen. Vielleicht komme ich im Winter dazu, weitere Bilder hier zu posten. ![]() Montag, 10/07/12. Am Wochenende durfte ich die Hochzeit von Mona + Marcel in Koblenz fotografieren. Wir hatten tolles Wetter. Um 10:00 Uhr habe ich die "getting ready" Fotos der Braut gemacht. Anschließend fuhren wir zusammen in die Kirche. Dort war tolles Licht. Gefeiert wurde oben auf der Festung Ehrenbreitstein. Es war das erste mal, dass ich mit der Seilbahn gefahren bin. Ich wünsche Euch beiden alles gute und vielen Dank noch mal für Euer Vertrauen, den schönen Tag und die Bilder. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sonntag, 17/06/12. Heute war ich bei Martin & Mark in Köln auf einem Workshop. Seit fast 2 Jahren verfolge ich gespannt, was die beiden so treiben. Eigentlich wollte ich nur mal wissen, ob Martin in Wirklichkeit auch so cool drauf ist, wie in seinen Videos und mir "The Flash Gym" aus der Nähe anschauen. Wir hatten jede Menge Spaß und haben mit Farina tolle Bilder gemacht. Seht selbst ... ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Montag, 08/05/12. Anfang März erhielt ich eine Anfrage von der Saxoprint GmbH aus Dresden. Zur Dupra Messe in Düsseldorf sollte ich 50 Std. Luftwerbung fliegen. Das Wetter war in den ersten 14 Tagen im Mai sehr durchwachsen. Irgendwie habe ich es zwischen den Regen und Gewitterschauern hin bekommen einen großen Teil der Schleppstunden ab zu fliegen. Vielen Dank an die Deutsche Flugsicherung am Düsseldorfer Flughafen für den tollen Service. Ohne die Kooperation hätte ich nicht so nah an der Messe fliegen können. Mein Werbeflugkorridor lag nur etwa 1500 Meter vom An/Ablugsektor 23 L. Es war interessant den Flugbetrieb von Air Berlin etc. aus der Nähe zu beobachten, den Funk mitzuhören und direkt am Verkehrsgeschehen beteiligt zu sein. Die Airliner erhielten vor ihrem "Cleared for Takeoff" immer noch den Hinweis auf ein kleines Bannerschleppflugzeug, dass direkt an der Messe rum fliegt. An den meisten Tagen habe ich das Banner von Leverkusen aus überführt. 2x bin ich von Dinslaken im Ruhrgebiet aus geflogen und durfte in nur 250 Meter über die Landebahnschwelle von EDDL fliegen. ![]() Samstag, 31/12/11. Location: Alte Heimschule in Nickenich. Model: Elena, 22, aus Belgien. Licht-Setup: Available Light, Reflexschirm 105 cm (gold). Equipment: Canon Eos 5d Mk II; Canon 24-105 mm 4,0. ![]() ![]()
Samstag, 10/12/11. Workshop: Mietstudio Wuppertal. Model:
Natalia, 27, Bonn. Fotograf: Gerd Felderhoff. Licht-Setup: Peter, Thomas
und die anderen. Equipment: Canon Eos 5d Mk II; Canon 50 mm 1,8. Freitag, 11/12/11. Location: Daheim. Model: Lena, 6, Andernach. Fotograf: Gerd Felderhoff. Licht-Setup: Firefly, 2 x Canon 430 EX II + mobiles Studiosystem. Equipment: Canon Eos 5d Mk II; Canon 50 mm 1,8. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mittwoch 19/10/11. Ich weiss jetzt gar nicht, wer auf die Idee mit dem Cross Country Flug gekommen ist. Ich würde gerne nächstes Jahr nach England fliegen, mit dem Hintergedanken an einem neuen Fotoprojekt zu arbeiten, erwähnte ich nebenbei. Wir saßen im August bei schönem Wetter draußen vor der Flugplatzkneipe und nachdem ich kurz am Auto war, um meine Kamera weg zu legen, fragte Christoph mich, ob ich nicht Lust hätte im Oktober mit nach Duxford auf die Autumn Air Show vom Imperial War Museum zu fliegen. Na gut - überredet. Das gibt eh keinen, dachte ich mir. Normalerweise ist das von der Wetterlage so, dass es entweder hier schlecht ist, oder hier gut und in England ist das typische Sauwetter. Gespannt verfolgte ich die Wetterkarten und Mitte Oktober deutete sich tatsächlich ein Zwischenhoch an, das sogar ausgerechnet am Wochenende über dem Vorhersagebereich liegen sollte. Also auf nach Calais zum Tanken, Schwimmwesten an und ab über den Kanal nach Dover. Louis Bleriot schaffte das 1909 in 37 Minuten. Über 100 Jahre später fliegen wir diese Strecke in einer alten DR 1050 BJ. 1964, die nach einer Bruchlandung repariert wurde, in 13 Minuten. Es ist schon ein komisches Gefühl, als wir auf die Kreidefelsen an der englischen Küste zu fliegen und ich muss die ganze Zeit an den Kolbenbolzen denken, den Christoph vorher noch hatte auswechseln lassen. Er hatte da irgendwas gefasselt, damit wäre das Problem gelöst. Nachdem wir "Mid Channel" gemeldet hatten, wurden wir von den Franzosen an London Information weitergereicht. Anschließend flogen wir über Manston an der Küste und der Themsemündung entlang nach Clacton, unserem nächsten Waypoint. Die Controllerin war sehr nett und lotste uns an Standstead vorbei nach Fowlmere, das ist ein Flugplatz keine 3 km von Duxford entfernt. Im Funk meldete sich niemand und daher landeten wir einfach und der einzige Tomy, den wir nach der Landung antrafen, nahm uns freundlicherweise in seinem Cabrio mit zum Museum. Dort wurden wir von einem alten Opa begrüßt. Ich muss sagen, die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft von den Menschen dort, sowas habe ich selten erlebt, dafür, dass wir damals Bomben auf London geworfen haben. Die schienen gar nicht mehr sauer auf uns Deutsche zu sein. Der ältere Herr sah aus, als ob er noch selbst in einer Spitfire geflogen und in der Luftschlacht um England gegen die Me 109 gekämpft hat. Den Samstag verbrachten wir auf dem Museumsgelände auf dem Flugplatz. Die eigentliche Air Show war Sonntag, die konnten wir aber nicht sehen, weil wir um 14:00 wieder weg mussten. Besonders interessant sind die Werkstätten, wo die Flugzeuge aus dem Flying Display gewartet und alte Maschinen neu aufgebaut werden. Abends wollten die anderen mit dem Taxi zum Hotel. Der Taxifahrer sollte mich unterwegs in Fowlmere raus schmeissen, wo ich bei den Flugzeugen im Zelt übernachten wollte. „You don´t trust us?" meint er. Nee, ich wollte einfach mal mein neues Husky Expeditionszelt auf englischem Rasen ausprobieren. Am nächsten Tag sah ich etwas zerknittert aus. Vor dem Abflug, mussten wir die Batterie von der Taifun laden, Hans-Peter hatte Samstags den Hauptschalter angelassen. Auf dem Weg zur Küste gab der Flieger sehr beunruhigende Geäusche von sich und wir hatten Ärger mit dem Funk, konnten den Fehler jedoch nicht eindeutig zu ordnen. Sicherheitshalber beschlossen wir, in Clacton runterzugehen, um zu sehen, was los ist. "London information, D-EHKA, we are Number 2 of Formation D-KGAN, we´ve a problem and going down in Clacton for safety landing". Der Lotse gab unserem Formation Leader, der Taifun den Transpondercode 77. Ich vermutete, dass sich vielleicht eine Verkleidung vom Fahrwerk oder ein Simlock gelöst hat. Und tatsächlich, eins war lose aber das alleine macht doch nicht so einen Krach und hat nichts damit zu tun, dass wir im Funk zwar empfangen aber nicht senden können. Nachdem wir die Cowling abgeschraubt und einen Motortestlauf gemacht hatten, konnten wir das Problem immer noch nicht identifizieren und ich sah mich schon mit Ryan Air von Stanstead mit der Linie nach Hause fliegen. Am Boden hörte sich alles normal an. Christoph erklärte mir, er wolle einen Probeflug machen und ich meinte, dies sei eine gute Idee, um ein letztes Foto von ihm und seinem Schätzchen zu machen. Die Batterie hatte nicht mehr genug Saft, was auf einen Defekt am Ladestromregler oder den Generator selbst hin deutete. Weil Christoph den Motor nicht mehr starten konnte, warf HP die Kiste mit der Hand an. Während er unterwegs war habe ich einige schöne Fotos von einer alten Pa 18 gemacht, am liebsten wäre ich damit nach Hause geflogen. Der Testflug war ebenfalls wenig aufschlussreich, weil sich an der Geräuschkullisse im Flug nichts geändert hatte. „Was wir denn jetzt machen sollen?“ Noch einmal im Zelt zu übernachten, darauf hatte ich keinen Bock, mir tun immer noch alle Knochen weh, ich glaube, ich werde langsam alt für sowas ;-) Ich dachte "Das schlimmste was uns passieren kann, ist, dass uns vielleicht der Generator um die Ohren fliegt aber deshalb bleibt der Motor ja nicht stehen. Wir haben bloss keinen Strom mehr". Das Funkgerät funktioniert nicht mehr und das GPS. Bei schlechter Sicht mitten über dem Kanal ist das nicht so toll aber nicht dramatisch. Auf der anderen Seite könnte es auch etwas ernstes sein, ich rechnete mir bei einer Notwasserung im eiskalten Wasser der Nordsee eine fifty - fifty Überlebenschance aus - könnten allerdings auch nur 50 % sein ;-) "Ach, scheissegal", meinte ich zu Christoph "unsere Kollegen sind früher auf 3 Zylindern und durchlöcherten Tragflächen nach Hause geflogen. Ist doch kein Wunder, dass der Generator es nicht mehr schafft, die Batterie auf Spannung zu halten. Das Ding ist aus den 70er jahren, das reicht vielleicht für Funk VOR + ADF. Bei dir drinnen an deinem Knöpfebrett siehts gar nicht aus, wie in einem Uhrenladen, eher wie in nem Glascockpit. I-Pad, I-phone etc." Die Zeit drängte und weil der Lycoming ja rund lief und keinen Leistungsverlust hatte, beschlossen Christoph und ich, die Gurte und Schwimmwesten etwas enger zu ziehen, alle überflüssigen elektrischen Verbraucher abzuschalten, so zu tun, als ob wir nichts hören würden und an der Küste entlang nach London-Southend zu fliegen. Der Flugplan war natürlich nicht mehr gültig und wir musten einen neuen durch faxen. Richtig spannend wurde es nochmal als Hans-Peter auf den Knopf seines Anlassers drückte. Der Limbach hat nämlich keine Magnete, sondern eine CDI und da geht ohne Strom gar nichts mehr. Nach wie vor vermutete ich an der D-EHKA als Ursache ein aerodynamisches Problem. Christoph spielte unterwegs ein bisschen mit dem Seitenruder und das Geräusch veränderte sich. Ich sah nach oben auf die Belüftungsklappe, wackelte an dem Hebel und es war weg. In der Luftfahrt ist das meistens so, dass nicht ein Fehler auf einmal auftritt, sondern mehrere gleichzeitig. Ein guter Pilot, weiss damit umzugehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nach einer Weile, hatte sich die Batterie wieder etwas aufgeladen, wir hatten vorher einfach zu viel Strom verbraucht. Bei Margate wurde die Sicht immer schlechter und wir gingen on top über die Wolken auf 3500 ft. In Calais wollten wir übernachten, doch HP machte den Vorschlag, weiter zu fliegen, wenn das mit dem tanken und dem Flugplan nicht so lange dauern sollte. Mitten über Belgien ging dann um 18:40 die Sonne unter, wie ich das vorher gesagt hatte ;-) Christoph bat mich auf der Karte nachzusehen, wo wir landen könnten. Hm, Militärflugplatz, Militärflugplatz, Militärflugplatz und da ist Sonntags Abends bestimmt keiner mehr und ich musste wieder an mein Zelt denken. Plötzlich tun mir wieder alle Knochen weh. Schließlich konnte ich ihn dazu überreden, bis Aachen weiter zu fliegen, HP hatte den Flugplatz dort in unserem Flugplan als Alternate angegeben. Wir hatten zwar beide keine N-VFR Ausbildung und unsere Maschine keine Instrumentenbeleuchtung aber mittlerweile war das Cockpit von den Displays (GPS/I-Pad etc.), die Christoph eigentlich aus lassen wollte, taghell erleuchtet und zur Not konnte ich ja mit meinem Zippo Feuerzeug aushelfen, um bei der Landung die Instrumente abzulesen. Wir wechselten von Brussels Information auf die Towerfrequenz von EDKA und fragten den Flugleiter, ob er denn bis Sunset + 30 auf dem Turm bleiben könnte. „Klar, kein Thema“. Mittlerweile hatte das GPS auf Nachtbeleuchtung umgestellt und die Warnanzeige von unserem Tank flackerte rot auf. So landeten wir um 19:06 local ohne Anflug-befeuerung in Aachen und waren froh, wieder in Deutschland zu sein. Wir sind zwar nicht bis ganz nach Hause gekommen aber immerhin bis vor die Haustür. Abschließend noch einmal vielen Dank an Christoph, für die Einladung und an Hans-Peter, unseren Tourguide. Die Routenplanung, die wir entlang von VORs gemacht haben, ist im belgischen Luftraum recht anspruchsvoll. Es war ein tolles Erlebnis und wir hatten Super Wetter – für England sehr untypisch. Nächstes Jahr fliegen wir auf die Scillys. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Dienstag, 13/09/11. Letztes Wochenende durfte ich die Hochzeit von Peter und Julia in Andernach fotografieren. Die standesamtliche Hochzeit fand im alten Burgzimmer und die kirchliche Hochzeit in der Krankenhauskapelle statt. Wir hatten uns im August 3 x getroffen und sogar ein Kennenlernshooting gemacht. Alles war ganz genau geplant. Doch wie das meistens so ist, ergaben sich in letzter Minute doch noch einige Änderungen. Fotografiert habe ich daher Lifestyle und aus beiden Tagen eine kleine Bildreportage zusammenstellt. Als Preset habe ich "old style color" verwendet, weil ich finde, das es am Besten zu den beiden passt. Ich habe es ein wenig modifiziert. Auf einigen Bildern ist sicher noch etwas feintuning notwendig. Wir hatten auf jedenfall eine Menge Spaß! Ich wünsche Euch Alles Gute! - ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sonntag, 04/09/11. Am ersten Septemberwochenende findet in Andernach die Kulturnacht statt. 2001 ins Leben gerufen, feierte sie in diesem Jahr ihr 10 Jähriges bestehen. Auf 5 Bühnen in der City gab es für jeden Musikgeschmack Live Musik vom feinsten. Vielleicht bin ich etwas zu sehr auf die Künstler fixiert. Im nächsten Jahr werde ich versuchen mehr von der Stimmung und dem Publikum einzufangen. Hier einige Fotos von .... Band: No 10 ;-) Danke an Tina, Rolf und die anderen für die tollen Bilder. Als Musiktitel dazu fällt mir spontan "Pull up to the bumper" von Grace Jones ein, http://www.youtube.com/watch?v=ZY7Jm5hAP70 wobei die Interperetation von Band No 10 ihren eigenen unverwechselbaren Charme hat. Der Sound ist echt fett und gefällt mir besser als das Original. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Montag, 29/08/11. Heute war ich im Auftrag der Löhrgruppe unterwegs, für die ich die Automeile in Mainz aus der Luft fotografieren sollte. Von oben hat man eben immer noch den Besten Überblick. Damit das ganze nach etwas aussieht, wurden die Autos Vormittags noch zurechtgestellt. Nachdem ich letzte Woche bereits alle Details mit der DFS abgeklärt hatte, war ich auf dem Hinflug neugierig und hörte auf der Frequenz von Wiesbaden Airbase rein. Dort schien nicht viel los zu sein. Aber im Anflug auf Mainz-Finthen machte das Headset Probleme und daher beschloss ich, mich gar nicht zu melden und außerhalb der CTR Airbase Wiesbaden zu bleiben. Wir hatten 20 kt Wind aus 270° und die Luft war äußerst turbulent, die max. Flughöhe war 1500 ft MSL und ich stellte den Höhenmesser auf das aktuelle QNH von 1018. Bereits beim Abflug sah ich , dass ich mich beeilen musste, Skyview von PC Met hatte über Mainz zwischen 13-14 Uhr 1 bis 3/8 Cumulus vorhergesagt. Dieses kleine Fenster wollte ich nutzen um die Luftbilder anzufertigen. Natürlich hat das dann wieder nicht so ganz gestimmt. Oben in 20.000 ft schwabbte noch Cirrusbewölkung herein. Die Cumuli machten mir beim Fotografieren manchmal einen Strich durch die Rechnung und ich musste immer wieder 5-10 Minuten ins Holding fliegen, bis die Wolkenschatten über dem Gelände der Automeile sich verzogen hatten. Meine Warteposition lag genau in Verlängerung der Runways vom Flughafen Frankfurt, langweilig wurde mir jedenfalls nicht. Ich habe sogar einen A 380 beim Take-Off erwischt. Eine Stunde 20 Minuten, so lange brauche ich selten, um einen Luftbildjob zu erledigen aber es hat doch geklappt und den Rest der Woche sollte es über Mainz wieder völlig bewölkt sein. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sonntag, 14/08/11. Location: Gecko Lounge, Koblenz. Models: Ann-Catherine, 21, Bad Honnef. Lena, 21, Koblenz. Fotograf: Gerd Felderhoff. Licht-Setup: Michael Bartz. Equipment: Canon Eos 5d Mk II; Canon 50 mm 1,8; Elinchrom Octabox. Special thanks to Schöni (Barkeeper), Michael Bartz, Anni und Lena. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Freitag, 05/08/11. Weil das mit der Ostsee nicht geklappt hat und ich trotzdem noch unbedingt ans Meer wollte, flog ich mit einem Freund in der Dynamic letzten Dienstag für 3 Tage an die Nordsee. Vom Controller am Flughafen in Köln/Bonn bekamen wir keine Freigabe von Sierra nach November. Wir mussten erst Richtung Köln fliegen und bei Wesseling durften wir 45° nach Rechts Richtung Osten abdrehen und kreuzten genau den Anflugsektor der 14 L. Die Flugbeschränkungsgebiete im Münsterland waren alle aktiv. Den Hinflug schafften wir in 2:07 Minuten inkl. einem Zwischenstop in Dankern, einem UL Flugplatz kurz vor der Küste. In Norderney bauten wir 50 Meter hinter dem Flugzeug unsere Zelte auf. Am zweiten Tag flogen wir rüber nach Juist, der Strand ist dort hinter der Düne nach etwa 150 Metern zu erreichen. Nachmittags fing es an zu Regnen, der Donnerstag war wieder schön. Den letzten Tag verbrachten wir auf Borkum. Der Flugleiter schickte uns im Final auf die 13 und der Anflug erfolgte in 300 ft über den Strand. Auf dem Heimweg kam uns ein Heißluftballon entgegen. Im Ruhrgebiet mussten wir noch zwei Gewitterzellen umfliegen, bevor wir um kurz nach 21 Uhr wieder zu Hause waren. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sonntag, 24/07/11. Aus dem geplanten Flug nach Rügen ist leider wegen dem schlechten Wetter nichts geworden. Irgendwie war ich bei strömendem Regen unter Delta/Mike Bedingungen bei einer Basis von 1000 ft AGL und 30 kt Wind nicht mehr motiviert. Ich hatte seit Wochen geplant, dort letzten Freitag einen Gig der Band Sahnemixx zu fotografieren. Am Samstag früh um 09 Uhr wollte ich von Rügen wieder nach Koblenz fliegen, weil ich Jutta, die Sängerin, dort auf einer Hochzeit abliefern sollte. Schade! Vielleicht war es besser so, denn in letzter Minute wurde das Konzert wegen einer Unwetter Warnung sowieso abgesagt. Ich hatte da so eine Vorahnung und die Wettervorhersage also richtig interpretiert. Mittags schrieb mich Guido auf Facebook an, ob ich nicht Bock hätte, Abends auf der Formel 1 Party im Eventcenter am Nürburgring (Campingplatz) vorbeizuschauen. Also schnappte ich mir meine blaue Fototasche und fuhr in die verregnete Eifel. Schon auf der Zufahrtsstraße und dem Parkplatz wurde ausgelassen gefeiert. Drinnen in der Halle war´s dann richtig gemütlich. Nachdem ich mit der Security gequatscht hatte, konnte ich direkt in den Graben vor die Bühne. 7AMP hatte die Halle wieder richtig voll gemacht. Ich dachte immer, sowas gibt es nur in den Filmen bei youtube. Die Leute waren alle gut drauf und es war eine Super Stimmung. Die Bühne war klasse - jede Menge Platz zum Fotos machen. Alles wirkte sehr aufgeräumt und durchdacht. Normalerweise laufe ich immer Gefahr, im Eifer des Gefechts beim Fotografieren über eines der vielen Kabel zu stolpern und mir den Hals zu brechen. Der Rauch war teilweise etwas problematisch, scharfe Bilder kann man unter solchen Bedingungen und Lichtverhältnissen nicht machen. Das ist in der Konzertfotografie aber nicht notwendig. Es geht vielmehr darum, sich auf die Lauer zu legen, das Licht in sekundenbruchteilen richtig einzuschätzen und das beste aus der Situation heraus zu holen. Gegen halb Eins, nach dem zweiten Set, waren die CF Karten voll. Equipment: Canon Eos 40D + Tamron 28-75 mm 2,8. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mittwoch, 06/07/11. Wir hatten uns zu einem TFP- Shooting im Kornfeld bei Sonnenuntegang verabredet. Gegen 20:30 Uhr zog der Himmel zu und es fing an zu regnen. Was nun? Eine spontane gute Idee war gefragt, denn die Lichtverhältnisse wurden am späten Abend immer schlechter. Vor einigen Tagen hatte ich auf einem Spaziergang eine schöne Location für Available Light Aufnahmen gesehen, also flüchteten wir in eine Trasshöhle. Ich liebe weiches Licht. Während Studiofotografen hier riesige Softboxen aufbauen müssen und eine Menge Strom verbrauchen, gibt es dieses Licht in der Natur gratis. Außerdem bietet es den Vorteil, das man einen größeren Bewegungsspielraum beim fotografieren hat. Als Fotograf muss man hier bei Portraits sehr offenblendig und genau arbeiten, damit die Bilder scharf werden. Model: Ann-Catherine, 21, Bad Honnef. Fotograf: Gerd Felderhoff. Location: Brohltal. Equipment: 5D Mk II + 50 mm 1,8. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
Montag, 04/07/11. Model: Lena, 6, Andernach. Fotograf: Gerd Felderhoff. Licht-Setup: Daniel Stanke. Location: Kell. Equipment: Canon Eos 5D Mk II; Canon 24-105 4.0; Canon Speedlite 430 EX II. ![]() Donnerstag, 23/06/11. Die Gesetze der Optik wirken sich bei jedem Objektiv verschieden aus. Das Tokina 12-24 4,0 z.b. neigt bauartbedingt im direkten Gegenlicht zu unschönen Lensflares. Weil die Blenden- lammellen nicht kreisrund schließen, sind diese 10? eckig. Wenn man die Schwächen kennt, kann man diese natürlich umgehen. Ich hatte deshalb empfohlen, das Auto noch weiter nach links zu setzen, konnte aber den stolzen Besitzer des 1er BMW leider nicht dazu übereden. Als Fotograf muss ich schon oft sehr genaue Regieanweisungen geben, die streng zu befolgen sind, sonst lässt das Ergebnis am Ende zu wünschen übrig. Mit dem 300er LR Preset und ein wenig Retusche wirkt das HDR trotzdem nicht schlecht. ![]() Freitag, 17/06/11. Model: Christin, 24, Mayen. Fotograf: Gerd Felderhoff. Licht-Setup: Michael Bartz. Location: Urmitz Bahnhof. Equipment: Canon Eos 40d; Tamron 28-75 mm 2,8; Canon Speedlite 580 EX II. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Dienstag, 11/06/11. Model: Sandra, 21, St. Augustin. Fotograf: Gerd Felderhoff. Licht-Setup: Michael Bartz. Location: Alte Heimschule. Equipment: Canon Eos 5d Mk II; Canon 50 mm 1,8; Canon Speedlite 580 EX II, Wallimex Stativ + Reflexschirm (gold). Musik: http://www.youtube.com/watch?v=xGNBxT7EiDE ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Sonntag, 11/06/11. Heute habe ich die kleine Mia wieder besucht, von der ich im April bei der Taufe einige schöne Fotos gemacht habe. Es gab Apfelbrei zum Abendbrot und anschließend sind wir zusammen noch eine Weile im Wohnzimmer auf dem Boden herumgekrabbelt. Canon Eos 5d Mark II + Canon 50 mm 1,8.
Dienstag, 07/06/11. Alex habe ich sehr lange nicht mehr gesehen, scheint aber noch ganz der alte zu sein. Manchmal habe ich zufällig eine Kamera in der Hand, wenn ich irgendwo etwas cooles sehe und Alex kam zufällig mit seiner Werkeugkiste und den Kids vorbeigefahren. Irgendwie sah das Originalfoto immer noch ziemlich langweilig aus und da habe ich beim Entwickeln in Lightroom ein HDR daraus gemacht. ![]() Sonntag, 05/06/11. Daniela aus Wiesbaden habe ich bei Stylished kennengelernt. Sie hat mir gefallen und sie schrieb mir zurück, ob ich nicht Lust auf ein TFP Shooting hätte. Wir trafen uns spontan in Andernach auf einen Kaffee und machten danach ein paar Bilder in einer alten Schulruine. Diese Location eignet sich bei bewölktem Himmel aufgrund des sehr diffusen, weichen Lichts, sehr gut für Available Light Aufnahmen. ![]() ![]() ![]() Donnerstag, 02/06/11. Wie jedes Jahr helfe ich auf der BBSW wieder als F-Schlepp Pilot aus und mache nebenbei einige Fotos vom Wettbewerb und den Teilnehmern. Mein Dream Team sind die beiden Mädels in ihrem Duo, die sich immer wacker im Mittelfeld schlagen und die Dosi Klasse aufmischen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mittwoch, 25/05/11. Das Hoch hat sich bis zum nächsten Fototermin gehalten. Die Sicht beträgt immer noch 40 bis 50 km. Das ist ideal. Mein Kunde, die ctw gGmbH wartet seit 14 Tagen auf die Fotos, die Ende Mai direkt in einer Zeitschrift verwendet werden sollen. Bevor ich um 14:30 Uhr los fliege, mache ich noch 2 F-Schlepps, damit auch meine Fliegerkameraden in die Luft kommen. Zuerst fliege ich noch in Köln vorbei, eine Baustelle von einem anderen Kunden fertig machen. Gegen 18:20 Uhr bin ich aus Düren zurück und froh, dass ich alles im Kasten habe. Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden. ![]() ![]() ![]() ![]() Montag, 23/05/11. Abends bei Sunset ist dieses Foto mit meiner Lieblingskombination entstanden. 40D + Tokina 12-24 4.0 + Polfilter. Ich mache gerne 3 Belichtungen frei Hand, das ist nicht so viel Aufwand. ![]() Samstag, 21/05/11. Eigentlich war es zu dunstig heute für einen Fotoflug. 30 km Sicht nach DWD Wetterbericht sind zu wenig. Trotzdem musste ich meine neue Canon Eos 5d mk II mit dem Canon 24-105 mm 4.0 L IS endlich mal in der Luft ausprobieren, bevor ich damit im Kundenauftrag fotografiere. Nachdem ich in den vergangenen Tagen festgestellt hatte, dass die Linse einen leichten Frontfokus hat, wollte ich sehen, wie stark sich der auf Luftbildern bemerkbar macht. Die ersten Fotos wirken bereits sehr ansprechend. Ich spiele jedoch mit dem Gedanken, das Objektiv vom Canon Service justieren zu lassen. Für Detailaufnahmen reichen die 105 mm Brennweite bei 1400 ft MSL natürlich nicht aus. Die hohe Auflösung von 21 Mio Pixel ermöglicht es aber qualitativ hochwertige Ausschnitte zu ziehen. Hier ein 100% Crop in 72 dpi Auflösung. Anschließend ging es weiter Rheinaufwärts, der zur Zeit Niedrigwasser hat, wieder nach Hause. Irgendwie liegt die 5d besser in der Hand, der Brennweitenbereich 24-105 deckt in der Luftbild - fotografie alles ab und läßt fast keine Wünsche offen. Mein erster Eindruck beim betrachten in Adobe Lightroom ist, dass die Bilddaten mehr Spielraum für die Nachbearbeitung her geben. Für die Internet- verwendung und kleinere Ausdrucke ist die Auflösung eher ein Nachteil und der Workflow zu langsam. Die Dateien sind 3x so groß, wie bei einer Crop Kamera in 10 Mio Pixel Auflösung. Die Bildqualität ist deutlich besser. ISO 6400 ist allerdings im High-End Bereich nicht mehr zu gebrauchen. Man muss sehr viel genauer arbeiten, weil das Vollformat keine Fehler verzeiht. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich mich an die Kamera gewöhnt habe. In den nächsten Wochen sind noch weitere Testshootings geplant. Die 40D werde ich weiterhin für Sport, Reportage und Panoramafotografie nutzen. ![]() ![]() ![]() Sonntag, 30/01/11. Um halb fünf klingelt mein Wecker. Ich möchte mit einem Kollegen heute Morgen kurz vor Beginn der Dämmerung ein Nacht - HDR Panorama von Andernach stitchen. An der bereits einige Tage zuvor ausgespähten Location, bauen wir unsere Stative auf und besprechen die Kamera- settings. Um mir die Zeit zu vertreiben will ich mir eine Zigarette drehen, das scheitert aber an den streifgefrorenen Fingern. Kamera und Objektivblende sind bereits nach wenigen Minuten von einer Eisschicht überzogen. Aus dem Autoradio 50 Meter entfernt singt Bill Withers "A lovely day!" und wir sind sehr gespannt, wie sich die Lichtverhältnisse entwickeln würden. Als wir bei minus 10° mit unseren Taschenlampen in der Kälte auf dem Feld rum stehen, müssen wir nach einer Weile feststellen, dass sich der Nebel nicht rechtzeitig zur blauen Stunde verziehen und uns einen Strich durch die Rechnung machen würde. Wir fahren daher genervt erstmal in die Stadt, Brötchen holen, improvisieren anschließend und auf dem Heimweg entstehen doch noch einige schöne Fotos. Manchmal lohnt es sich eben, am Wochenende etwas früher aufzustehen. ![]() ![]() ![]() Freitag, 28/01/11. Mein Fotoprojekt mit dem DJK Triathlon ist erfolgreich beendet. Nachdem ich mich mit Lilli Anfang August 2010 im Casablanca getroffen und wir die Details geklärt hatten, mussten wir wegen meiner Handverletzung auf das Training im Herbst ausweichen. Obwohl ich die Location, das Hallenbad in Andernach, unter "Available Light" Bedingungen nicht wirklich für geeignet halte, sind einige richtig gute Fotos heraus gekommen. Meine Vorstellung war es, einen Schwimmer aus der Bewegung heraus, in seinem Element in Szene zu setzen. Das Setup gestalltete sich aufgrund der Kullisse und der Mischlichtverhältnisse sehr schwierig, ich wollte zudem keinen Blitz benutzen, um Spiegelungen auf dem Wasser zu vermeiden. Die Fotosessions fanden während des Trainings statt, .d.h. ich hielt mich beim Fotografieren dezent im Hintergrund auf, ohne jedesmal "exakte" Regieanweisungen an die Triathleten zu geben. Trotzdem sind die Bilder natürlich in gewisser Weise inszeniert. Beim Shooting wurde die Fensterseite des Schwimmbads abgedunkelt, um die störenden Reflexionen in Schach zu halten. Damit die Farben gut raus kommen, konnte ich nur in einem ganz bestimmten Winkel zur Wasseroberfläche fotografieren. Als Kamera kam eine 40D zum Einsatz, die sich mit 6,5 bps hervoragend für Sportaufnahmen eignet. Hier spiele ich sehr gerne mit der Bewegungsunschärfe und lasse einige Bereiche im Bild surreal verschwimmen. Wegen der ausgezeichneten Schärfe wählte ich das 70-200 4.0, fotografiert wurde bei Offenblende, Iso 1600, 1/140 sek. und Brennweiten zwischen 140 und 200 mm, um nicht nassgespritzt zu werden. Der weiteren Kreativität bezüglich der Bildgesaltung waren damit sehr enge Grenzen gesetzt. Ähnlich wie in der Konzertfotografie musste ich die "Models" erst näher kennenlernen und ihre Bewegungsabläufe einstudieren, es ist nicht möglich solche Fotos auf Anhieb zu produzieren. Das Ergebnis am Ende ist ein Portrait, das authentisch wirkt und die Persönlichkeit des Menschen widerspiegelt. Abschließend noch einmal vielen Dank an Lilli Schneider, ihr Team und den Bademeister, der uns am Schwimmbecken mit der Ausleuchtung behilflich war. Es hat wirklich Spaß gemacht. Insbesondere das Freistilfoto von Jürgen (siehe oben) gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist nur dezent mit Adobe Lightroom nachbearbeitet und kam fast perfekt aus der Kamera. Unten eine schwarz-weiß bzw. high-key Interpretation von Lilli, ganz im Stil der 70er Jahre, das passt sehr gut zur Architektur des Schwimmbads. Ich hoffe ihr konntet die anderen 4000 Fotos für Euer Training auswerten. Wir sehen uns im Herbst beim Triathlon in Sinzig. ![]() Samstag, 14/08/10. Götz Widmann ist als Special Guest auf dem Pellenzer Open Air Festival. Bei traumhaftem Sommerwetter, war auf dem Gelände wieder jede Menge los. Ich habe selten so viele Fans gesehen. Der Rauch auf den Bildern ist echt. Das ganze hatte den Flair eines kleinen Woodstock Festivals und es roch überall nach Gras, Bier und gegrillten Würstchen. Mit dem 70-200 4.0 L war das Shooting eine Herausforderung, zu Beginn der Dämmerung musste ich die ISO Werte ständig den Lichtverhältnissen anpassen. Die Ausleuchtung der Bühne hat mir sehr gut gefallen. Um 22:30 hatte ich alle Bilder im Kasten und anschließend ging es direkt weiter, ich war an dem Abend noch auf einer Hochzeitsfeier gebucht. ![]() Samstag, 24/04/10. Die Minikina in den alten Lokhallen in Mainz erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Gegensatz zur großen Schwester, der Photokina geht es hier nicht so hektisch zu und die Messe hat eine familiäre Atmosphäre. Man trifft jedes Jahr wieder auf bekannte Gesichter. Es war eigentlich geplant an einigen Workshops teilzunehmen, um unser know-how aufzufrischen. Bei sonnigem Frühlingswetter stellte Visual Pursuit das Hensel Porty 12 Lithium Kit vor. Hollywood Cars hatte dazu freundlicherweise einige Autos zur Verfügung gstellt. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und wir waren von der Leistung sehr beeindruckt. Vielen Dank an Christian Kuhlmann, die Models, especially Laura, Leonie und Nikola. ![]() Samstag, 23/08/09. "Kann ich eine kleine Bildreportage von Dir und Friedel machen?" - wollte ich von Peggy wissen. "Das bekommen wir schon hin", schreibt mir Peggy auf meine E-Mail Anfrage zurück und so verabredeten wir uns auf dem Flugtag "100 Jahre Bonn Hangelar". Ich bin zu oft mit dem Flugzeug in Bonn Hangelar auf dem Flugplatz, und deshalb habe ich mich an dem Nachmittag mit dem Auto verfahren, ich muss gestehen, da habe ich manchmal ein besonderes Talent dazu, ich bin etwas altmodisch und benutze kein Navi, was ich sehr unsportlich finde. Trotz Presseausweis, den ich beim letzten Fotoshooting in meiner Motorradjacke vergessen hatte, war es Samstags ohne Akreditierung nicht möglich, hinter die Flightline zu kommen, alle Ausweise waren schon weg. Deshalb war ich froh, dass ich mein 70-200er 2,8 L mit hatte. "Komm doch Morgen noch einmal vorbei, dann nehme ich Dich eben mit hinter die Absperrung", meinte Peggy. Also flog ich am Sonntag Morgen um 7 Uhr mit Willi und Christoph in unserer DR 400 in 10 Minuten nach EDKB, somit hatte sich die lange Anreise mit dem Auto erledigt und ich war bei der Flugleitung und der Security als Flight Crew Member registriert, was den Vorteil hatte, dass man sich vor und nach der Airshow auf dem Flugfeld frei bewegen konnte. Der exklusive Shuttleservice hat mir besonders gut gefallen, ich durfte gleichzeitig am Fenster und Mittelgang sitzen, wo immer die Stewardess mit dem Getränkewagen vorbei kommt. Nach dem Briefing mit den anderen Pressefotografen im Hauptgebäde des Towers, bekam ich noch einen extra "EDKB spezial" Presseausweis. Dazu durfte ich eine schicke, gelbe Weste mit der Aufschrift "100 Jahre Bonn Hangelar - Presse" tragen. @ Nadine: "Leider habe ich Abends vor dem Abflug nicht mehr daran gedacht, die zurück zu geben, das Teil hängt jetzt bei mir zu Hause als Souvenir im Schrank, aber das nächste mal bringe ich Euch die wieder mit - versprochen." ;-) Samstags hatte ich mit Peggy die Fotosession noch einmal detailiert abgesprochen und beschlossen eine kürzere Brennweite zu verwenden. Am Sonntag musste mein leichtes Tamron 28-75 2,8 ausreichen. Den ganzen Tag 2,5 Kg Equipment bei 30° mit rum zu schleppen war einfach zu anstrengend. Die Bildqualität der beiden Objektive ist fast identisch, auf den ersten Blick fällt es schwer, die Fotos auseinanderzuhalten. Aufgrund des strahlend blauen Himmels und den damit verbundenen starken Kontrasten, insbesondere bei Seiten und Gegenlicht, hätte es sicher nicht geschadet, bei den Portrait- aufnahmen einen Blitz zu verwenden, um die Tonwertkurve auf einigen Bildern etwas moderater ausfallen zu lassen. Im großen und ganzen bin ich mit den Fotos dennoch zufrieden gewesen. Vielen Dank an Peggy Krainz, ihr Wing Walking Team und die Veranstaltungscrew. Es war ein schönes Wochenende und ein tolles Airshow Programm. |